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DKB-Malwettbewerb Jugend-Jahreskalender 2023

So jubeln Preisträger:innen.
Auszeichnung in der DKB-Geschäftsstelle
Amelie und Samuel im Fokus

Malwettbewerb: Amelie und Samuel haben eine Reise nach Berlin gemacht

 

Vor einem Jahr fragte der DKB den Nachwuchs in unseren Disziplinverbänden: „Hast du Zeit und Lust? – Dann mach mit und sei für das Bowlen und Kegeln in der Zukunft kreativ!“ Der erste Teil der Aktion "Future Kegeln und Bowlen" fand allerdings pandemiebedingt erst in der Woche nach Ostern in Berlin einen krönenden Abschluss. Amelie (8) und Samuel (11) kamen gemeinsam mit Mama Birte Wehner nach Berlin und erlebten ein abwechslungsreiches und spannendes Wochenende in der Hauptstadt. 

 

Familie Wehner packte gleich noch einen Tag drauf, reiste einen Tag früher privat an, um alles richtig genießen zu können. Für die Kinder war es die allererste Bahnfahrt überhaupt und dann führte sie gleich von Westhausen aus bis in die Hauptstadt. Nach einem Zoobesuch wurde erstmals in der Jugendherberge Berlin Ostkreuz übernachtet. 

 

Am Freitag hieß die DKB-Jugendvorsitzende Ulrike Klaus die kleinen Gäste und Mama herzlich Willkommen. Da sich beide Seiten schon erste Berlin-Fotos gegenseitig zugeschickt hatten, fanden alle in der gut besuchten Einrichtung schnell zueinander. Nach einem gemeinsamen Abendessen in der Jugendherberge wurde die Spielesammlung der Jugendherberge durchforstet. Großer Favorit war das Mensch-Ärgere-Dich-nicht-Spiel. Das Rauswerfen der eigenen Spielfigur linderten die von Ulrike Klaus mitgebrachten Chips und die ausgegebene Fanta.

Am Samstagmorgen erlebte dann die DKB-Jugendvorsitzende eine Überraschung. Eigentlich wollte sie den Tisch herrichten für die Wehners, doch hatte sie den Coup ohne Samuel gemacht, der bereits für jeden einen Teller und einen Pan-Cake vorbereitet hatte. Der Pan-Cake Automat in der Jugendherberge war übrigens auch später noch die heimliche Sensation für beide Kinder. Also brauchte Ulrike Klaus nur noch Besteck und Servierten dazulegen und fertig war der Frühstückstisch.

 

Nach dem Frühstück ging es per S-Bahn zur DKB-Geschäftsstelle. Auf dem Weg dahin gesellte sich die DKB-Vizepräsidentin Dany Rosengard-Beck in Köpenick zur munteren Truppe. Ehre, wem Ehre gebührt, erwartete DKB-Sportdirektorin Simone Eggebrecht die kleinen Malkünstler in der Hämmerlingstraße. Ulrike Klaus führte Amelie und Samuel durch die Geschäftsstelle, erklärte den Wehners, wer wo sitzt und wer welche Aufgabe in der Geschäftsstelle hat und beantwortete Fragen der Kinder. 

 

Dann folgte der große Augenblick der Übergabe, den wir im Video festgehalten haben. Amelie und Samuel waren natürlich aufgeregt, doch legte sich das schnell und sie zeigten sich auch stolz auf ihre prämierten Malkünste und ihre Kreativität bei ihren Bildern.

 

Doch damit nicht genug, der DKB hatte in Berlin noch so viel mehr zu bieten. Nach einem Mittagessen in der Jugendherberge ging es zum Spionagemuseum am Leipziger Platz. Und wieder ein neues Verkehrsmittel - die U-Bahn. Von der Haltestelle waren es nur wenige Schritte zum Museum. Bereits der Eingang war für die Kinder ein Erlebnis. So mussten sie ihre Eintrittskarte einscannen. Dann ging bei grünem Licht (Erlaubnis zum Eintritt) eine runde Glastüre auf. Nur eine Person konnte jeweils in die Glaskabine. Erst wenn sich die hintere Tür geschlossen hatte, öffnete sich eine weitere Glastüre zum Innenraum des Museums, das sehr bunt und gedimmt von grünem Licht erstrahlte. Von aussen konnte man nicht durch die Glastüre schauen. Da sie zu viert waren, mussten alle dieses Procedere gespannt wiederholen. Sofort studierten die beiden Kids den Lageplan des Museums und legten fest, in welcher Reihenfolge was begutachtet werden sollte. 

 

Natürlich war das Laserlabyrinth die erste Anlaufstelle für die beiden Kids. Dort musste sich erst einmal in die Warteschlange eingereiht werden. Da es aber sehr schnell vorwärts ging, waren die beiden nach kurzer Zeit an der Reihe, den Parcours ein erstes Mal zu bezwingen. Bevor es aber richtig mit der Akrobatik losging und eine Uhr den Countdown von 5 an herunterzählte, mussten sie sich an einem PC-Automaten einloggen. Dabei mussten sie sich einen Codenamen geben und ihren Schwierigkeitsgrad aussuchen. Dann ging es endgültig los. Beide mussten nun über Laserstrahlen, die sich zum Teil auch hin- und herbewegten, darüber klettern oder darunter durchkriechen. Eine Mammutaufgabe, selbst beim kleinsten Schwierigkeitsgrad, denn es blieben nur zwei Minuten Zeit. Sobald nur ein grüner Laserstrahl berührt wurde, erklang ein lautes Signal und der ganze Laserparcours erstrahlte in grellem Rot. Die Aktion war knallhart und verzieh keinen Fehler. Wer die Aufgabe geschafft hatte, durfte am Ende des Parcours seine Hand auf den Handscanner auflegen, um die Mission abzuschließen. Die besten Zeiteinheiten des Tages, des Monats und des Jahres wurden im Vorraum auf einer großen Anzeigetafel im Wechsel mit Name angezeigt. Daneben konnte man auf einer großen Anzeigetafel die Gestalt des Körpers der Person, die sich gerade im Parcours befand, ohne die Laserstrahlen sehen, wie sie sich bewegte. Das war total lustig: Man sah, wie sie hüpfte, sprang, kroch oder robbte. Am Ende des Parcours konnte man sich sein Video per Eingabe mit der entsprechenden E-Mailadresse auf das Handy schicken lassen.

 

Natürlich verbrachten die Kids dort etwas länger Zeit, beide waren sehr darauf bedacht mit ihren Zeiten auf die Anzeigetafel mit den besten Ergebnissen des Tages zu gelangen. Anschließend zog es Amelie mit Ulrike Klaus in der Fotokammer. Dort konnte man sich verkleiden, einen Hintergrund für ein Bild bestimmen (mit Schiebewänden) und Fotos oder Videos mit dem eigenen Fotoapparat oder dem Handy machen. Verkleiden, ja das war Amelies größter Spaß und so probierte sie einige Outfits durch. Danach ging es zum Sprachsimulator. Dort sah man Lippen, die Wörter oder Sätze sprachen, ohne dass ein Ton zu hören war. Drei Möglichkeiten waren vorgegeben, es ging nur darum, die richtige anzutippen. Jedoch war dies gar nicht so einfach, da sich die Wörter oder Sätze ziemlich glichen. Aber für Amelie war das kein Problem, sie schaffte fast alle Fragen. Beim Lügendetektor saßen sich immer zwei Personen gegenüber. Eine suchte eine Frage aus, die der Computer vorgab und die andere Person musste auf der gegenüberliegenden Seite herausfinden, ob dies der Wahrheit entsprach oder gelogen war. Die Fragen wurden durch den Lügendetektor vorgegeben. Ein weiteres Highlight für Amelie war das Knacken eines Tresors, der in einer Wand eingebaut war. Zuerst musste sie einen Kopfhörer aufziehen, dann ein Stethoskop an die Tresorwand halten und den Kombinationsdrehknopf nach der vorgeschriebenen Anleitung (die daneben hing) bewegen. Bereits nach kurzer Zeit war auch dieser Code geknackt und der Tresor ließ sich zur Freude von Amelie öffnen. Darin befand sich jeweils eine Botschaft, die es zu lesen gab. Währenddessen war Samuel mit seiner Mutter im Museum unterwegs. Er interessierte sich sehr für die Welt von James Bond. Filmausschnitte auf großer Leinwand und auch Agentenfilme auf drei kleineren Bildschirmen wurden in dieser Abteilung gezeigt. Viele Ausstellungsvitrinen aus verschiedenen Agentenfilmen standen zur Besichtigung bereit und waren für Samuel sehr interessant. Auch er versuchte danach den Tresor zu knacken – aber leider ohne Erfolg – jeder kleine Fehler machte sich auch dort bemerkbar. Bei der Ausstellung zum Film des „Steinbeißers“ konnte er beeindruckt die Kleider und Schuhe vom Steinbeißer (riesig groß / Richard Dawson Kiel) im Gegensatz zum kleinen Schnick Schnack (Liliputaner/Francisco Scaramangas). vergleichen. 

 

Das Museum bot außerdem die Möglichkeit, Wanzen zu suchen, Informationen zu entschlüsseln, ein Kinderlabor, in dem man Schutzbrille und weiße Kittel vor dem Experiment anziehen musste, auszuprobieren, Mikropunkte in Bildern zu suchen, mit der Taschenlampe geheime Schriften zu entdecken und entschlüsseln, lernen Akten  zu sichern, wie früher Morsen und Nachrichten zu codieren und zu decodieren. Auch konnte man feststellen, ob das eigene Passwort, das man zu Hause für den PC und anderes benutzt, richtig geschützt ist und wie lange es dauern würde, bis ein Computer dieses entschlüsseln könnte. Viele Quizstationen und ein Social-Media-Puzzle ergänzten die Angebote im Museum. 

 

Eigentlich würde man für den Besuch des Museums etwa eineinhalb Stunden benötigen. Sie hielten sich dort circa vier Stunden auf und selbst, als sie gehen mussten, da noch eine weitere Attraktion auf uns wartete, fanden sie es schade, nicht noch mehr Zeit dort verbringen zu können. 

 

Schließlich aber "flohen" die beiden Kids durch den Lüftungsschacht und konnten wohlbehalten am Ausgang des Museums wieder eingefangen werden. Mit der U-Bahn Richtung Alexanderplatz fuhren sie zur nächsten Attraktion. Beim Abstecher im VAPIANO (vorher Plätze reserviert) genoss Samuel seine Lasagne, während Amelie lieber eine Pinsa Margaritha verspeiste. Natürlich durfte eine Fanta mit Eis und Röhrchen dabei nicht fehlen und dieses auch als Wiederholung.

 

Gut gesättigt war es aber an der Zeit aufzubrechen. Auf die letzte Sekunde gelang es, den Bus der HoppOn-HoppOff-Tours für die abendliche spannende Stadtrundfahrt zu erreichen. Bei der dreiviertelstündlichen Fahrt hatten die Kids die besten Plätze ganz vorne im Obergeschoss des verglasten Busses. Man sah den beiden an, dass sie es förmlich genossen, auch wenn beide schon ziemlich „KO“ waren. Vorbei am Fernsehturm, dem Brandenburger Tor, dem Reichsgebäude, dem Humbold Forum und vielen weiteren Sehenswürdigkeiten wie verschiedene Botschaften, der Oper, der Gedenkstätte und dem Dokumentationszentrum der Berliner Mauer, dem Potsdamer Platz, Checkpoint Charlie, der Topografie des Terrors und dem Holocaust Mahnmal und vielem mehr ging es unter den Linden zurück zur Ausgangsstelle.

 

Leider war es an diesem Abend zu Beginn der Stadtrundfahrt um 19 Uhr noch nicht dunkel, sodass die beiden Kinder die Sehenswürdigkeiten nicht angestrahlt in Farbe bewundern konnten. Jedoch waren beide trotzdem beeindruckt vom schönen Berlin.

Für alle stand fest, dass dieser tolle Tag einen schönen Abschluss brauchte. Also ab in die Eisdiele Lumia Gelato e Caffé am Alexanderplatz, wo sich alle ein kleines Abschlusseis gönnten. Beide Kinder genossen es zur Abendzeit mit beiden Erwachsenen noch etwas Spaß zu haben. 

 

Obwohl Amelie und Samuel ziemlich müde waren, hatte vor allem Amelie – wie vorher auch schon , ihren Spaß in der U- und S-Bahn als Tanzstangengirl, wie sie schmunzelnd von den anderen genannt wurde. Da die Bahnen nicht sehr ausgelastet waren, konnte geklettert und geturnt werden, ohne andere Fahrgäste zu stören.

 

Der Abschied nahte: Die Kinder, sichtlich gerührt, bedankten sich für die tolle Zeit und umarmten Ulrike Klaus noch einmal stürmisch und freudig. Für den Rest des Abends gab es ebenfalls für beide eine Tüte Jumpis als Gute Nacht Leckerei und eine Tüte Chips für die Heimfahrt im Zug. Dieses wurde natürlich gerne mit Freude angenommen.

Alles in allem ein schönes Wochenende mit der Familie Wehner und ein toller Erfolg für den DKB.
 

Ulrike Klaus
DKB-Jugendvorsitzende

Samuel beim Malen.
Für die Jugendkasse im Verein gab es jeweils 50 Euro.
Amelie beim Malen.

Video: Übergabe der Präsente an Amelie und Samuel in der DKB-Geschäftsstelle

In launiger Runde erhielten die beiden kleinen Maler ihre Präsente aus den Händen der DKB-Jugendvorsitzenden Ulrike Klaus im Beisein von DKB-Sportdirektorin Simone Eggebrecht und DKB-Vizepräsidentin Dany Rosengard-Beck. Video: DKB-Presse/ÖA

So kommt auch ihr in den DKB-Jahreskalender 2023!

Die Bilder der beiden Kids sollen nicht die einzigen bleiben für einen DKB-Jugendkalender. Auch in diesem Jahr kann man sich weiterhin an der Ausschreibung beteiligen und kreativ sein. Amelie und Samuel haben erste Anregungen dazu gegeben und über weitere ideenreiche Einsendungen würde sich der DKB sehr freuen. Also ran an die Malstifte zum Motto: „Hast du Zeit und Lust? – Dann mach mit und sei für das Bowlen und Kegeln in die Zukunft kreativ.
Einsendungen an die


DKB-Geschäftsstelle
Malwettbewerb Jahreskalender 2023
Hämmerlingstraße 80-88
12555 Berlin

 

Der DKB-Jugendkalender 2023 soll zum Verkauf angeboten werden und die Erlöse zur Finanzierung des neuen Maskottchens „Kebowlino“ beitragen.

 

Amelie und Samuel im Interview

Amelie hatte ebenso viel Spaß...

Amelie in der S-Bahn
Amelie beim Verkleiden
Amelie bei James Bond.
Amelie kann sich nicht entscheiden.

...wie ihr Bruder Samuel

Samuel im Laserraum.
Samuel erhält den Sparbären.
Samuel lässt es sich schmecken.
Samuel bei James Bond.